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ZMDI Schachfestival

15. Europäische Senioren Mannschaftsmeisterschaft 2013

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern

rheinlandMit einer gelungenen Abschlussveranstaltung und Siegerehrung ging heute die 15. Europäische Senioren Mannschaftsmeisterschaft zu Ende. Sieger und damit neuer europäischer Meister wurde, nach einem stark gespielten Turnier, das Team aus Israel. Zweiter wurde Weißrussland, gefolgt von Russland.
Bei den Frauen wurde das russische Team europäischer Seniorenmeister und die deutsche Mannschaft der Frauen ergatterte die Silbermedaille.
Gefühlvolle Worte wurden bei der Siegerehrung von Spieler Helmut Escher gesprochen, der allen Teilnehmern und auch dem Organisationsteam dankte.
Das „Duo Mercurio" begeisterte mit den Nationalhymnen der Sieger und weiteren musikalischen Beiträgen zur Begleitung der Veranstaltung.
Als kleines Präsent erhielt jede Mannschaft, die am Turnier teilgenommen hat, ein Magnetschach.
In der letzten Runde, vor dieser grandiosen Abschlussveranstaltung, wurde noch hart um jeden Punkt gekämpft. Eine Partie musste zum Ende hin sogar ausgelagert werden, da die Vorbereitungen für die Siegerehrung noch getroffen werden mussten. FM Dr. Welz und C. Eichner schenkten sich nichts und beendeten auch in veränderter Umgebung ihre Partie erst nach 124 Zügen mit einem Remis.
Kleine Begleiter brachten heute die Herren der Mattadore Rheinland mit in den Turniersaal. Ganz nach dem Motto „Den Stier bei den Hörnern packen" sollte ihnen ein kleines Plüschtier in Gestallt eines Stiers Glück bringen. Und es hat ihnen dann auch wirklich Glück gebracht. Mit einem 2 ½- 1 ½ Sieg gegen Belgien 2 besiegten sie im Sinne der Matadore den letzten „Stier".

euroameisterinneneuropameisterrahmenprogramm

pgnPartien der 9.Runde zum herunterladen

Israel nur eine Nasenlänge vor Verfolger Weißrussland

hammarAktenzeichen XY Ungelöst. Die bevorstehende 9. Runde entpuppt sich als ein ungelöster Fall dieser Kultserie. Nach den heutigen Partien ist nämlich die Entwicklung an der Spitze noch unvorhersehbar und jeder Zug kann morgen über das Schicksal der einen oder anderen Mannschaft entscheiden.
Die erste Mannschaft der Schweden hat sich heute teuer gegen Israel verkauft. Mit einer 1 ½ - 2 ½ Niederlage ließen die Schweden das israelische Team vorbeiziehen. Der zweite Tabellenführer Weißrussland musste heute hart um den Verbleib an der Spitze kämpfen. Das Team Hessen I konnte den Weißrussen ein 2 – 2 abringen. Dies war eine freudige Überraschung für alle, die der deutschen Mannschaft heute die Daumen gedrückt haben. Damit führt Israel mit 14 Punkten nur um Haaresbreite vor Weißrussland mit 13 Punkten.
Die Senioren des SF Leipzig mussten eine herbe ½ - 3 ½ Niederlage gegen das Männerteam aus Russland einstecken. Die weiteren Verfolger England I und Italien wahrten sich beide ihre Chance auf vordere Plätze. Beide gewannen ihren Wettkampf jeweils mit 2 ½ - 1 ½.
Im Anschluss an die 8. Runde startet die Deutsche Familienmeisterschaft. 30 Familien aus ganz Deutschland spielen gegeneinander und trotzen der Hitze in den klimatisierten Räumen des Ramada Hotels Dresden.

„Duo Mercurius" verzauberte Schachspieler

Helga Schmidt, Text

Ein Sommer-Sonnen-Konzert im Lohengrin-Haus in Graupa bei Dresden ließ alle teilnehmenden Gäste, Schachspieler und deren Partner , gestern einen wunderbaren Nachmittag erleben. Herr Geibel mit der Violine und seine Partnerin Maria Tosenko am Klavier entlockten ihren Instrumenten die anmutigsten und temperamentvollsten Töne, so dass am Ende des Konzertes die Anstrengungen des morgendlichen Schachspiels vergessen waren. Bei Klängen von Mozart, Wagner und Bizet konnten alle entspannen.
Die Musiker beherrschten ihre Instrumente mit solcher Virtuosität und Brillanz, dass man glaubte, sie lassen Schachfiguren auf dem Brett tanzen. Mit großem und lang anhaltendem Beifall dankten die Schachspieler, die aus Norwegen, Finnland, den Niederlanden, England, Israel und Deutschland kamen, Maria Tosenko und Herrn Geibel für den wunderbaren Nachmittag.
Danach nutzen die Gäste noch die Möglichkeit zum Besuch der neugestalteten Wagner-Gedenkstätte im Jagdschloss nebenan.
Vielen Dank den Musikern und den Mitarbeitern der Wagner-Gedenkstätte!!

Bisher nutzten fast 300 Gäste die Rahmenveranstaltungen, um die Stadt und ihre Umgebung in ihrer Schönheit und Vielfalt kennen zu lernen.

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Noch keine Vorentscheidung gefallen

Viacheslav DydyshkoBei der heutigen 7. Runde blieb der erwartete Spitzenkampf zwischen Weißrussland und Israel und eine mögliche Vorentscheidung des Turniers aus. Die beiden Mannschaften, die zur Zeit auf den ersten beiden Plätzen im Ranking stehen, einigten sich relativ schnell auf ein mannschaftsdienliches Remis.

Während dessen entbrannte bei den direkten Verfolgern ein erbitterter Kampf um jeden Punkt. Die sieben Mannschaften, die mit jeweils 9 Punkten direkt hinter den beiden Tabellenführern liegen, gaben alles, um den Abstand zu verkürzen. Doch am Ende trennten sie sich fast alle 2-2. Auch Hessen I spielte Remis gegen Russland. Besonderheit hier war, dass sich alle vier Partien der Mannschaft, mit IM Anatoly Donchenko und IM Klaus Klundt, Remis getrennt haben. Hessen I ist damit die stärkste deutsche Landesauswahl in diesem Turnier.

Im Mittelfeld gab es heute keine großen Überraschungen. Das Team Wien erspielte sich einen 3½-½ Sieg gegen SV TUR Dresden. Die Mannschaft um IM Andreas Dückstein dominierte klar die heimische Auswahl. Dückstein ist mit seinen 85 Jahren der älteste IM in diesem Turnier. Bei den österreichischen Landsmänner kam es zu einer Niederlage der Salzburger gegen die Schweiz ½-3½ .

Nicht nur die Spieler leisten Großes bei diesem Turnier. Besonders zu erwähnen ist auch das unerschütterliche Engagement der Schiedsrichter, diese Meisterschaft so reibungslos wie möglich durchführen zu können. Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch und sein Team sind stets bemüht, den Schachspielern eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre zu bieten. Ein wahres Urgestein der Seniorenmeisterschaft ist Werner Schreyer, der in diesem Jahr die Position des Pairing officers einnimmt. Er ist der Einzige, der alle 12 bisher in Dresden abgehaltenen Europäischen Seniorenmeisterschaften erlebt hat. Ein solches Durchhaltevermögen verdient Respekt.

Für alle, die nach dieser aufgeheizten und Remis-schwangeren Runde etwas entspannen wollen, geht es nun am Abend zum Wagner Konzert nach Graupa. 44 Interessierte meldeten sich für diesen musikalischen Genuss an.

BSW DB AG IIIEvgeny MochalovIM Klundtitalien deutschlandAMagdeburgTeam Wien

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Runde 6 – Israel weiter vorne

krupreichikWeißrussland konnte den ganz leichten Vorteil auf dem Papier (ELO 2427 zu 2420) nutzen und das Duell der ELO - Riesen gegen Russland mit 2½ zu 1½ für sich entscheiden. Dabei war bemerkenswert, dass Weißrussland an keinem Brett in Gefahr geriet, sondern Russland faktisch keine Chance ließ, woran auch der Sieg der Russen am dritten Brett nichts änderte. Leidtragender war insbesondere der bisherige Mister 100%, GM Vladimir Zhelnin, der zum ersten Mal im Turnier eine Partie (gegen GM Vladimir Veremeichik) verlor.

Israel löste seine Aufgabe bravourös. Nach einem taktischen Kurzremis am vierten Brett durch Boris Maryasin, der seine Niederlage vom Vortag verdauen musste, konnten sich die anderen Spieler alle durchsetzen, wodurch Israel sich mit 3½ - ½ gegen Dänemark 1 durchsetzte.

Dahinter trennten Belgien 1 und Hessen sich remis.

Deutschland A gewann gegen SF Leipzig mit 2 ½ - 1 ½ - übrigens heute das häufigste Ergebnis, was den enormen Kampfgeist der Spieler beweist. Bei der Partie „-mann gegen –mann" behielt Uhlmann gegen Lehmann die Oberhand. Die anderen trennten sich remis.

Das Team Russland Frauen, das 3 Seniorenweltmeisterinnen aufbietet, musste sich gegen Norwegen 1 mit einem Remis zufrieden geben. Vielleicht lag es daran, dass die amtierende Seniorenweltmeisterin Galina Strutinskaja heute nicht ins Geschehen eingriff.

Das deutsche Frauenteam hingegen scheint sich im Turnier sehr wohl zu fühlen und schlägt Wales mit 2½ - 1½.

Morgen könnte es durch eine Entscheidung in der Spitzenbegegnung zwischen Weißrussland und Israel zu einer Vorentscheidung kommen. Russland muss gegen Hessen 1 unbedingt gewinnen, wenn es noch um den Titel mitspielen will.

Kultur und Entspannung beim Rahmenprogramm

Am Vormittag besichtigte eine Gruppe das berühmte Damaskuszimmer im Japanischen Palais. Später ließen sich die Schachfreunde im Weingut Hoflößnitz in die Geheimnisse des Sächsischen Weinbaus einweihen – natürlich nicht ohne auch das ein oder andere Gläschen zu verkosten.

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Runde 5 - Israel widersteht Russland und Weißrussland ist zurück

gofshtein vasiukovDie verlustpunktfreien Teams Israel und Russland trennen sich 2-2. Nach einem Kurzremis am 2.Brett wurden die Partien ausgekämpft. Am ersten Brett erwischte GM Vasiukov gegen GM Gofshtein keinen guten Tag und unterlag, das dritte Brett endete patt im 52. Zug. Bei den Punktesammlern beider Teams (jeweils vier Punkte aus vier Partien) war es GM Zhelnin vorbehalten, mit seinem 5. Sieg den Ausgleich gegen GM Maryasin zu erzielen.
Die Punkteteilung in der Spitzenbegegnung nutzte Weißrussland mit einem 3 – 1 gegen Italien, um wieder ganz vorne mitzuspielen. Morgen kommt es zur Begegnung der beiden ELO - Riesen Weißrussland und Russland.
Deutschland A kam über ein Unentschieden gegen Brandenburg nicht hinaus, während das deutsche Frauenteam gegen BSW/DBAG 1 mit 0 – 4 unter die Räder kam.
Auch das Team Russland Frauen verlor 1½ - 2½ gegen Dänemark 1, das morgen Israel herausfordert.

Turnierleiter Guntram Ledfuß gratulierte vor dem Start der Runde Vilorij Bisse (VS Seniorenschach Dresden) und Karl – Heinz Bondick (Ottonen Magdeburg) zum Geburtstag und überreichte als Präsent jeweils das Spiel „Deutschland – mehr als Lederhosen. Schachlich wurde den Geburtstagskindern nichts geschenkt. Beide verloren jeweils wie auch ihre Teams- VS Seniorenschach gegen Schweden 4 mit ½ - 3½ und Ottonen Magdeburg, die – wie manch anderes Team auch – ihre mannschaftliche Geschlossenheit durch Wimpel am Tisch demonstrieren, gegen USV TU Dresden mit 1-3.

Barockgarten Großsedlitz und Basteiaussicht
Neben den sportlichen Höhepunkten begeisterten erneut die beiden Rahmenveranstaltungen: Den Vormittag verbrachten die Teilnehmer im Barockgartens Großsedlitz – durch die Verbindung französischen und italienischen Barocks eine besondere Kostbarkeit sächsischer Gartenbaukunst. Am Nachmittag brach eine Gruppe in die Sächsische Schweiz auf und genoss bei bestem Wetter die herrliche Aussicht von der Bastei.

Am Donnerstag gibt es zwei herausragende Angebote: Am Vormittag kann im Panometer Dresden das von Yadegar Asisi geschaffene Panoramabild der Barockstadt Dresden bestaunt werden. Am Nachmittag steht ein Besuch des Residenzschlosses Dresden auf dem Programm, das so berühmte Museen wie das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, die Türckische Cammer und die erst im Februar 2013 im Riesensaal wiedereröffnete Rüstkammer beherbergt.

chemie 1chemie 2GM Evgeni VasiukovGM Leonid GofshteinKarl Heinz BondickValerij Bisse

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Runde 4 - nur noch zwei Teams ohne Verlustpunkte

Uhlmann gofshteinNach der 4. Runde liegen zwei Mannschaften mit 8 Punkten vorn: Russland und Israel. Das starke russische Team besiegte St. Petersburg deutlich mit 3 –1 und Deutschland A unterlag Israel mit 3 ½ – ½ . Dahinter trennten sich Dänemark 1 und Hessen 1 mit 2 ½ - 1 ½ und Weißrussland und die Schweiz mit 3 – 1.

Aus englischer Sicht ist zu vermelden, dass nach dem freudigen Ereignis im Königshaus beim königlichen Spiel in Dresden zwei englische Teams aufeinander trafen: England 2 schlug England 1 mit 2 ½ - 1 ½.

Die beiden Frauenteams konnten heute Siege feiern. Deutschland gewann gegen Widukind 1 3 ½ - ½ und Russland, das nun 7 Punkte hat, gegen Schweden 1 2 ½ - 1 ½.

Hingewiesen sei an dieser Stelle einmal auf das Schachportal www.sjakk.net, das aus norwegischer Sicht auch über die 15. Europäische Seniorenmannschafts-meisterschaft berichtet. Das Foto vom Spielort stammt von Björn Berg Johansen, der für das Team Norwegen 4 spielt.

Morgen kommt es zur Spitzenbegegnung zwischen Russland und Israel. Bei den Verfolgern treffen Weißrussland und Italien sowie das russische Frauenteam und Dänemark 1 aufeinander.

Äußerst erfolgreicher Start des Rahmenprogramms

Gestern brachen die Organisatorinnen des Rahmenprogramms Helga Schmidt und Helga Jäsche mit 54 Schachfreunden und deren Begleitung mit der Sächsischen Dampfschifffahrt zur Schlösserfahrt nach Pillnitz auf. Mit dem Schaufelraddampfer Leipzig ging es bei bestem Wetter um 16.00 Uhr los. Nach einem kürzeren Aufenthalt im Schlossgarten Pillnitz lief die fröhliche Gruppe gegen 19.25 Uhr wieder am Terrassenufer ein.

Heute Vormittag stand ein Besuch des Barockgartens Großsedlitz und ein Ausflug in die Sächsische Schweiz auf dem Programm.
Am morgigen Mittwoch kann am Vormittag das berühmte Damaskuszimmer besichtigt werden – eine Kostbarkeit osmanischer Innenarchitektur im Museum für Völkerkunde Dresden, untergebracht im Japanischen Palais.

Am Nachmittag verheißt ein Besuch im Weingut Hoflößnitz in der reizvollen Umgebung der Radebeuler Weinhänge bei kulinarischen Genüssen Entspannung.

 

Dampferengland1 england2johansen norwegen4PillnitzRussland Frauenvasiukov faibisovitch

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Erste Überraschung in der 3. Runde!

Das an 10 gesetzte schwedische Team erkämpfte gegen Weißrußland ein 2:2.Am Spitzenbrett der anderen Toppaarung gelang dem Dresdner Günter Weidlich für Deutschland B gegen den russischen GM Nikolai Pushkov ein schnelles Remis. Dies ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, hatte Weidlich sich doch akribisch auf GM Vasjukov vorbereitet und war vom Wechsel im russischen Team einigermaßen überrascht. Letztlich musste sich Deutschland B mit 3 ½ zu ½ geschlagen geben, nachdem der Dresdner Wolfgang Lenk seine Partie gegen IM Mishuchkov nach langem Kampf verlor.

Vor Beginn der dritten Runde gratulierte Turnierleiter Guntram Ledfuß den Geburtstagskindern Herbert Titz vom Team Wien und Oystein Hjertenes von Norwegen 1 und überreichte als Geschenk die Spiele „Deutschland – mehr als Lederhosen“ bzw. „Chess – more than a Game“.

Die weiteren vorderen Teams konnten Ihre Spiele gewinnen. Israel schlug die Sportfreunde Katernberg mit 3 ½ zu ½. Deutschland A gewann gegen Belgien 1 souverän mit 4 – 0.

Das russische Frauenteam kam gegen die Schweiz über ein Remis nicht hinaus, das deutsche Frauenteam hingegen erreichte gegen das Team Steiermark ebenfalls ein Remis.

Die Partien des morgigen Tages versprechen einiges an Spannung: Russland trifft auf das Team St. Petersburg, Deutschland A auf Israel, Dänermark 1 auf Hessen 1 und Weißrussland auf die Schweiz.

 

Frauen deutschland 1geburtstagskindgeburtstagskind 2lenkteam belgien 1team belgien 2

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15. Europäische Seniorenmannschaftsmeisterschaft gestartet

Fahnenkinder

Mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier begann die bereits zum 12. Mal in Dresden ausgerichtete Meisterschaft.


Nach einem musikalischen Auftakt durch das Duo Mercurius begrüßten 17 Fahnenkinder zu den Klängen der Eurovisionshymne die teilnehmenden Nationen und den Europäischen Schachverband.

Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan begrüßte die 325 Teilnehmer, danach überbrachten der Vizepräsident des DSB, Herr Michael S. Langer und der Präsident des SVS, Herr Hans Joachim Schätz Grußworte. Nach letzten Ausführungen des Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch führten beide dann auch den „1. Zug“ an den Spitzenbrettern aus, womit das Turnier eröffnet war.

Schachlich gab es keine großen Überraschungen. Die favorisierten Teams konnten sich jeweils – teilweise sehr deutlich- durchsetzen, lediglich Italien kam über ein 2:2 gegen Schottland nicht hinaus.

 

Deutsches FrauenteamEgmont UhrersterZug 1ersterZug 2Russland HessenWolfgang Uhlmann

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Herzlich willkommen zur 15. Europäischen Senioren Mannschaftsmeisterschaft 2013 in Dresden

Dresden äußerst beliebt – Die 15. Europäischen Mannschaftsm eisterschaften der Senioren starten am 20.7.2013 mit 71 Teams aus 16 Nationen

Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Spielstärke der Teams verheißt eine spannende und hochkarätige Meisterschaft. Als Favoriten dürften Weißrussland und Titelverteidiger Russland gelten, treten sie doch mit enorm spielstarken Teams jenseits ELO 2400 an. Ein Durchmarsch der wertungsbesten Teams ist dennoch nicht zu erwarten, da weitere fünf Teams, angeführt von Israel, eine Spielstärke von Dresdener Frauenkircheüber 2300 ELO haben. Die ersten drei Teams der Wertung stellen auch alle Titelträger mit mehr als 2400 ELO (GM Dydyshko, Viacheslav, 2512; GM Kupreichik, Viktor, 2443; IM Mochalov, Evgeny, 2411, alle Weißrussland; GM Vasiukov, Evgeni, 2461; GM Pushkov, Nikolai, 2396; IM Zhelnin, Vladimir, 2459; GM Chernikov, Oleg, 2406, alle Russland; GM Gofshtein, Leonid, 2460, Israel).

 

Deutschland A mit dem Dresdner Wolfgang Uhlmann auf 4 gesetzt

Deutschland A mit Flaggschiff GM Wolfgang Uhlmann, dem in Dresden gekürten Deutschen Senioren-Meister 2012 FM Bodo Schmidt und den gerne auch zu anderen Turnieren in Dresden gesehenen FM Jürgen Haakert und FM Clemens Werner wird als vierter der Setzliste aussichtsreich ins Rennen gehen und um die Medaillen kämpfen.

Deutschland ist insgesamt mit 34 Teams vertreten, darunter auch ein Frauenteam.

Unter den beiden gemeldeten Frauenteams (Russland und Deutschland) dürfte bei Betrachtung der Wertungszahl Russland die Favoritenrolle zufallen, das mit einem ELO-Durchschnitt von 2236 an den Start geht und dank der Stärke der ersten Bretter (WGM Strutinskaya, Galina, 2300 und WGM Fatalibekova, Elena, 2272) in der Setzliste Platz 12 einnimmt. Das deutsche Team tritt zwar auch mit zwei Titelträgerinnen an (WIM Burchardt, Brigitte, 2201 und WIM Beltz, Martina, 2090), kommt aber insgesamt nur auf einen ELO – Durchschnitt von 2028.

Nach 9 Runden werden am Sonntag den 28.07.2013 die Sieger geehrt. Prämiert werden die Sieger in den Kategorien Mannschaftwertung Frauen und Herren, größte Verbesserung der Mannschaft und beste Ergebnisse an den einzelnen Brettern.

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